Extremwetter und Klimawandel: geringere Ernten erwartet

Dass die menschliche Zivilisation von der Natur abhängig ist und eben diese über Leben und Tod bestimmt, ist mittlerweile vielen Leuten in der ersten Welt keinen Gedanken mehr wert. Sollte es aber. Denn unser aller Leben wird bestimmt durch die endlichen Ressourcen unserer Erde. Andere Ressourcen haben wir ja nicht.

Die Wetterextreme nehmen weltweit zu. Hochwasser, Dürren, zerstörerische Windböen wie Orkane und Hurricanes richten jährlich Schäden in Milliardenhöhe an. Und die Auswirkungen auf die Landwirtschaft sind verheerend. Dabei müssen reiche Länder mit ausgedehnten Monokulturen höhere Einbußen hinnehmen, als arme Länder mit kleineren, weniger intensiv bewirtschafteten Agrarflächen.

Der weltweit steigende Bedarf an Fleisch wird die Nachfrage nach Getreide exponentiell nach oben schnellen lassen. Die daraus folgenden Konsequenzen für die globale Frischwassernachfrage sind erheblich. Monokulturen liefern zwar riesige Mengen an Getreide bei niedrigen Kosten, worin aber auch ein Risiko hinsichtlich der höheren Anfälligkeit liegt.

Forscher prognostizieren, dass im Jahre 2050, wenn die Weltbevölkerung wahrscheinlich von sieben auf rund neun Milliarden Menschen angestiegen sein wird, sich auch die Ernteerträge verdoppelt haben müssten, damit nicht noch mehr Menschen vor allem in den Dürregebieten der Welt verhungern. Das wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu schaffen sein. Die Weltbevölkerung wird trotz der verheerenden Prognosen ungebremst weiter anwachsen. Die Folge sind Armut, Hunger und mächtige Völkerwanderungen Richtung Europa, welche die Welt noch nicht erlebt hat. Das, was momentan in Bezug auf Flüchtlingsbewegungen sich abzeichnet, kann nur als Vorgeschmack auf jene Ereignisse dienen, die sich schon seit langer Zeit mit Ansage anbahnen.

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n-tv.de I 07.01.2016
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deutschlandfunk.de I 14.01.2016
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