Was haben Ebola-Viren und MRSA gemeinsam?

Gesundheit: In der Tat, bei Ebola handelt es sich um einen äußerst aggressiven Erreger. Nach einer Inkubationszeit von 2-3 Wochen erkrankt der Infizierte und ist hochansteckend für seine Mitmenschen. Die Sterblichkeitsrate ist extrem hoch und es gibt bislang keine zugelassenen Medikamente für eine Therapie.

Das Virus wird ursprünglich von Flughunden und anderen wild lebenden Tieren aus dem afrikanischen Busch beim Jagen, Zubereiten und Verzehr auf den Menschen übertragen. Man sagt den Afrikanern schon lange, dass sie kein Wildfleisch mehr verzehren sollen. Aber sie hören ja nicht. Denn viele Afrikaner sind arm und müssen sich und ihre vielen, vielen Kinder irgendwie am Leben halten. Und so bekommt der eine oder andere Gourmet eben eine Ebola-Infektion. Dumm nur, dass dann direkt so viele Mitmenschen sterben müssen. Und mittlerweile ist das Virus schon in den USA und auch in Europa.

Und durch den weltweiten Reiseverkehr wird der Erreger in aller Eile weltweit verteilt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Woher wir das wissen? Die Geschichte lehrt uns die Erscheinung der Pest, der Pocken oder der Cholera. Es sind mit Sicherheit noch viel mehr Erreger, die sich über die Erde verteilt haben, wie z.B. die Viren der jährlich wiederkehrenden Grippewelle, die allerdings nicht so viele Todesopfer unter den Menschen fordert.

Ja, Ebola kommt durch „falsche“ Ernährung, ist sehr tödlich, sehr ansteckend und: wird wieder verschwinden. Die Frage ist nur, wann und wieviele Opfer unter den Menschen es geben wird. Ebola ist also ein bildhaftes Beispiel, wie durch die Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen in bevölkerungsreichen Gegenden (man sagt auch Überbevölkerung) in Kombination mit schlechten hygienischen Bedingungen ein Massensterben ausgelöst werden kann. Die Natur schlägt zurück!

Und wer glücklicherweise im reichen Westen lebt wird jetzt sagen können: ja, ja die Afrikaner, da muss man doch was ändern.. Doch es sei eine Frage erlaubt. Wie sieht es bei uns aus? Ist es nicht auch so, dass Millionen Deutsche immer mehr, immer häufiger und immer billigeres Fleisch auf dem Teller haben wollen. Es scheint völlig egal zu sein, zumal nach den vielen „Lebensmittelskandalen“ mit Gammelfleisch & Co, woher das Fleisch kommt und wie es gewachsen ist. In Ermangelung an Wäldern und dort lebenden Wildtieren wird bei uns, im Gegensatz zu Westafrika, auf eine andere Art der Fleischbeschaffung zurückgegriffen. Hierzulande pflegt man, die „Nutztiere“ massenhaft zu züchten, zu töten und dann zu essen. Wie das alles abläuft, ist eben auch Nebensache, zumindest für viele Fleischesser. Ein kleiner Eindruck dazu wird hier vermittelt: >>>.

Fazit: die Afrikaner haben Ebola, und wir haben die MRSA, also die resistenten Keime, gegen die kein Antibiotikum mehr zu helfen scheint. MRSA haben mittlerweile viele Deutsche im Körper. Das ist auch nicht schlimm, weil man davon nicht krank wird, oder? Ja im Prinzip, bis auf: das Immunsystem wird schwächer durch Alterserscheinungen oder andere Krankheiten. Wenn sich der Keim im Körper ausbreitet, dann wird es eng. Immer mehr Menschen sterben an diesem sogenannten „Krankenhauskeim„, mit dem man sich immer häufiger ausserhalb des Krankenhauses infizieren kann. Ähnlich wie bei Ebola: keine Medikamente und die Ursache liegt beim Fleischverzehr.

Wie geht das? In Deutschland werden und wurden den Patienten zu häufig und zu schnell Antibiotika verschrieben, so dass sich bei den Keimen eine Resistenz gegen die Medikamente ausbilden konnte. In der intensiven Massentierhaltung „leben“ aus betriebswirtschaftlichen Gründen sehr, sehr viele Tiere, ob Geflügel, Rinder oder Schweine, auf engstem Raum. Hier wird bereits seit langer Zeit vorbeugend dem Futter so viel Antibiotika beigemischt, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch in den Tieren, also im Fleisch und auch in den Ausscheidungen (Gülle!) resistente Erreger nachgewiesen werden konnten. Und wem es immer noch nicht klar ist: hier handelt es sich um eine tickende Zeitbombe. Denn auch wer kein Fleisch verzehrt, kann nicht sicher sein. Über die Ausbringung der unbehandelten Gülle auf die Felder werden alle Arten von Erregern über die Luft in der Gegend verteilt. Selbst die Pflanzen, welche auf besagten Feldern wachsen, werden auf diese Weise infiziert..

EBOLA geht – MRSA wird bleiben!

weitere Infos siehe auch unter:  Gesundheit-Tierschutz  /   PES-Desinfektion

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bfr.bund.de I 2014
Antibiotikaresistente Bakterien

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