Corona: Pandemie ohne Ende?

Stand: 12. Juli 2021
Das Corona Virus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) hält die Welt fest im Griff. Seit mindestens Ende 2019 geht es in Windeseile um die Welt und infiziert Menschen in aller Herren Länder. Es sterben Infizierte an und mit dem Virus, viele leiden an den Folgen sogar über längere Zeit (Long Covid Symptom). Fakt ist aber auch, dass die meisten Menschen, die mit diesem speziellen Virus in Kontakt gekommen sind, gar keine oder nur geringe Symptome ausweisen bzw. es nicht einmal bemerken.

Wissenschaftler vermuteten anfangs, dass die Gefahr, die für einige Menschen von diesem Virus ausgeht, sich im Laufe der Zeit abschwächen könnte, ähnlich wie es bei dem gemeinen Grippevirus der Fall ist. Die Symptome wären ein leichter Schnupfen oder Husten, Heiserkeit, Fieber und nach einer Woche kann das normale Leben weitergehen.

Nach den ersten Erkenntnissen aus China wurden dann auch schnell Impfstoffe entwickelt, die nachhaltig gegen das Virus schützen sollten. Das geschah so schnell, wie es zuvor nicht für möglich gehalten wurde. Ein chinesischer Impfstoff nutzt die seit Jahrzehnten bewährte Methode der Vermehrung von Viren, die nach ihrer Inaktivierung in einer chemischen Lösung aufgelöst als Impfstoff verabreicht werden. Der Körper erkennt die Fremdkörper und baut selbständig eine Immunantwort auf. Verändert sich das Virus an der Oberfläche, muss ein neuer Impfstoff mit der neuen Variante des Virus entwickelt werden. So funktioniert die Grippeimpfung, die jedes Jahr aufgefrischt werden muss.

Auf Basis einer neuen Technologie wirken mRNA-Impfstoffe, nämlich mit Hilfe von künstlich erzeugten RNA-Molekülen, die, einmal in die menschliche Zelle eingeschleust, das Stoffwechselsystem des Körpers nutzten um eigenständig eine Immunreaktion auszulösen. Die körperfremden RNA-Moleküle aus dem Impfstoff werden in der Zelle ausgelesen und entsprechend des Bauplans kann dann eine gezielte Abwehrreaktion gegen ein spezielles Covidvirus erfolgen. Die menschliche Zelle wird also als Bioreaktor zur Herstellung neuer, veränderter Biomoleküle genutzt.

Was bewirken die neuen RNA-Impfstoffe?

Soweit die Theorie. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Johnson & Johnson) war geplant, den neuen Impfstoff (z.B. Biontech) in zwei Dosen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verabreichen, damit die Immunantwort vollständig und stark genug ausfällt, einen Infizierten vor einer schweren Erkrankung zu schützen und eine Weitergabe des Virus zu verhindern. Schon schnell wurde aber deutlich, dass auch Geimpfte sich wieder mit dem Virus, besonders mit veränderten, sogenannten mutierten Formen des Virus, infizieren können. Und auch eine Weitergabe des Virus an Gesunde oder Gesundete kann bereits nicht mehr ausgeschlossen werden. Aktuell scheint aber klar zu sein, dass die Impfung gegen eine schwere Erkrankung weitgehend schützten soll.

Und somit haben sich bereits Millionen Menschen weltweit eine oder zwei Impfdosen verabreichen lassen. Leider handelt es sich um eine neue, bislang nicht erprobte Technologie. Einige schwere Nebenwirkungen sind teilweise schon zutage getreten und es sind auch Probanden gestorben. Langzeitfolgen können noch nicht abgeschätzt werden, dies wird die Zukunft zeigen. Denn eines dürfte klar sein: in den Impfdosen sind auch Verunreinigungen mit unerwünschten, biologisch hochwirksamen Biomolekülen enthalten. Was diese im Körper bewirken, dürfte auch erst viel später bekannt werden. Denn es wird auch RNA-Moleküle geben, die nicht die gewünschte Reihenfolge an Nukleoidbasen, also der Information, wie die neuen Stoffwechselprodukte aufgebaut sein sollen, aufweisen. Es handelt sich also um einen sehr großen Feldversuch, bei dem niemand so recht abschätzen kann, wohin die Reise geht..

Und wie reagiert jetzt das Coronavirus?

Die neuartigen Impfstoffe, die künstliche mRNA enthalten sollten die Probanden langfristig schützen. Mithilfe dieser Impfung sollte sogar eine Herdenimmunität aufgebaut werden können, die die gesamte Bevölkerung nachhaltig gegen Coronainfektionen schützen sollte. Auch aktuell wird diese Forderung in aggressiver Form landauf landab noch propagiert und verbreitet. Politiker, Ärzte und sogenannte Experten wollen die Menschen unter Druck setzen, damit alle Impfstoffe auch tatsächlich die Oberarme der Bevölkerung erreichen. Impfunwillige und solche, die sich aufgrund bestimmter Vorerkrankungen nicht impfen lassen können, sollen weitreichenden Einschränkungen unterworfen werden, damit Geimpfte wieder alles tun und lassen können, was sie auch vor der Pandemie getan haben.

Aber das Virus spielt da wohl nicht mit. Das Coronavirus mutiert, d.h. es verändert seine Eigenschaften, im wesentlichen seine Oberflächenstruktur, die für das Eindringvermögen in fremde Zellen verantwortlich ist, was übrigens alle Viren mehr oder weniger immer so machen. Deswegen muss eine Grippeschutzimpfung jährlich erneuert werden, weil die Viren aus dem letzten Jahr mit dem alten Impfstoff nicht mehr in ausreichendem Maße gestoppt werden können.

Anfang 2020 wurde die erste Variante des SARS-CoV-2 in Europa entdeckt und daraufhin konnte in atemberaubender Geschwindigkeit ein Impfstoff entwickelt werden, der zwar nicht ausreichend getestet werden, aber kurzfristigen Schutz gegen die Infektion bieten konnte. Mit steigender Zahl an geimpften Personen weltweit konnten Daten ermittelt werden, welche zur Beurteilung der Gesamtlage beitragen. Es handelt sich bei der Corona-Pandemie um ein äußerst variables System, bei dem Vorhersagen zum Verlauf stets ins Leere laufen.

So trat in Großbritannien im Dezember 2020 bereits eine neue, deutlich infektiösere Form des Coronavirus (Alpha) auf, was die Infektionszahlen in dem Land trotz erheblichen Impffortschritts wieder deutlich in die Höhe treiben ließ. Erstmals in Südafrika trat zum gleichen Zeitpunkt die Variante Beta auf, die nochmals andere Eigenschaften des Virus vermuten ließ und eine weitere Mutation Gamma wurde wohl im Bereich des südamerkanischen Kontinents, erstmals in Brasilien diagnostiziert.

Damit nicht genug. Alle neuen Varianten des Virus führen dazu, dass die Vorgängerversionen nach und nach in den Hintergrund treten und die neuen Mutationen vorherrschend werden, aufgrund neuer, günstigerer Eigenschaften wie z.B. eine schnellere Verbreitung und effektiveres Eindringvermögen in menschliche Körperzellen. Solche Eigenschaften hat auch die aktuell bedrohlichste Form Delta des Coronavirus. Sie soll ca. 40fach höher infektiös wirken, als die ursprüngliche Form des Virus. Was die weiteren Eigenschaften angeht, wird die zukünftige Entwicklung der Fallzahlen und die Zahl der stationären Einweisungen besseren Aufschluss geben.

Fazit:

Das Coronavorus lässt sich nicht aufhalten, weder durch monatelange Lockdowns oder durch noch so ausgeklügelte Impfstoffe und Kampagnen. In Israel wurde ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Biontech-Impfstoff geimpft. Die Fallzahlen steigen. Genauso zeigt sich die Entwicklung in anderen Ländern, ebenfalls in Großbritannien. Ob auch die Fußball EM einen Beitrag dazu geleistet hat? In Europa werden unterdessen wieder weitreichende Maßnahmen zu Bewegungseinschränkungen verkündet.

Es sollte endlich deutlich ausgesprochen werden wie es ist: die Welt muss mit dem Erreger leben! Es müssen weiterhin Abstandsregeln und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens gelten. Weitere Lockdowns hingegen legen auch noch das restliche gesellschaftliche Leben lahm, eine Erholung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse würden zunehmend illusorisch.

Und noch eine, bislang unterschlagene Triebfeder der Pandemie muss offen angesprochen werden: die Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffs lässt nach sechs Monaten deutlich nach. Es wird bereits die Verabreichung einer dritten Impfung empfohlen. Es ist abzusehen, dass das auch die anderen Impfstoffe betreffen wird. Obwohl die Impfstoffe auf Basis des ersten Coronatyps entwickelt wurden, wird noch immer „alter“ Impfstoff geordert. Die neuen Varianten sind bereits vorherrschend und neue Impfstoffe müssen her. Oder doch nicht?

In dem Maße, wie die Rahmenbedingungen für das Coronavirus schlechter werden, wird der Druck zur Mutation erhöht. Somit müssen zwangsweise deutlich infektiösere Varianten entstehen, welche die harmloseren Typen verdrängen. Nur so kann das Virus seinen eigenen Fortbestand sichern. Womöglich wird erst durch den massiven Einsatz von Impfstoffen – langsam und in unzureichender Menge – genau diese Entwicklung befördertTreiben also erst die geimpften Mitbürger unwissentlich die Pandemie so richtig voran?!

Es ist ja auch illusorisch, sehr kurzfristig modifizierte Impfstoffe für die Weltbevölkerung bereitzustellen, damit mutierte Virusvarianten keine Verbreitung mehr erfahren können.

Das Virus ist uns nämlich immer drei Schritte voraus..

 

 

K.

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wikipedia.org  I 2021
SARS-CoV-2-Impfstoff – Wikipedia

gesundheit.de  I 2021
Corona-Impfung: Alle zugelassenen Impfstoffe im Überblick

vfa.de  I 2021
Impfstoffe zum Schutz vor der Coronavirus-Infektion Covid-19

rki.de  I 2021
Übersicht zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC)

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