Corona: Pandemie ohne Ende – Impfen kontraproduktiv?

Ist das Impfen ein Treiber der Pandemie und verstärkt den Mutationsdruck?

Stand: 12. Juli 2021 + Aktualisierungen August, September

Das Corona Virus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) hält die Welt fest im Griff. Seit mindestens Ende 2019 geht es in Windeseile um die Welt und infiziert Menschen in aller Herren Länder. Es sterben Infizierte an und mit dem Virus, viele leiden an den Folgen sogar über längere Zeit (Long Covid Symptom). Fakt ist aber auch, dass die meisten Menschen, die mit diesem speziellen Virus in Kontakt gekommen sind, gar keine oder nur geringe Symptome ausweisen bzw. es nicht einmal bemerken.

Wissenschaftler vermuteten anfangs, dass die Gefahr, die für einige Menschen von diesem Virus ausgeht, sich im Laufe der Zeit abschwächen könnte, ähnlich wie es bei dem gemeinen Grippevirus der Fall ist. Die Symptome wären ein leichter Schnupfen oder Husten, Heiserkeit, Fieber und nach einer Woche kann das normale Leben weitergehen.

Nach den ersten Erkenntnissen aus China wurden dann auch schnell Impfstoffe entwickelt, die nachhaltig gegen das Virus schützen sollten. Das geschah so schnell, wie es zuvor nicht für möglich gehalten wurde. Ein chinesischer Impfstoff nutzt die seit Jahrzehnten bewährte Methode der Vermehrung von Viren, die nach ihrer Inaktivierung in einer chemischen Lösung aufgelöst als Impfstoff verabreicht werden. Der Körper erkennt die Fremdkörper und baut selbständig eine Immunantwort auf. Verändert sich das Virus an der Oberfläche, muss ein neuer Impfstoff mit der neuen Variante des Virus entwickelt werden. So funktioniert die Grippeimpfung, die jedes Jahr aufgefrischt werden muss.

Auf Basis einer neuen Technologie wirken mRNA-Impfstoffe, nämlich mit Hilfe von künstlich erzeugten RNA-Molekülen, die, einmal in die menschliche Zelle eingeschleust, das Stoffwechselsystem des Körpers nutzten um eigenständig eine Immunreaktion auszulösen. Die körperfremden RNA-Moleküle aus dem Impfstoff werden in der Zelle ausgelesen und entsprechend des Bauplans kann dann eine gezielte Abwehrreaktion gegen ein spezielles Covidvirus erfolgen. Die menschliche Zelle wird also als Bioreaktor zur Herstellung neuer, veränderter Biomoleküle genutzt.

Was bewirken die neuen RNA-Impfstoffe?

Soweit die Theorie. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Johnson & Johnson) war geplant, den neuen Impfstoff (z.B. Biontech) in zwei Dosen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu verabreichen, damit die Immunantwort vollständig und stark genug ausfällt, einen Infizierten vor einer schweren Erkrankung zu schützen und eine Weitergabe des Virus zu verhindern. Schon schnell wurde aber deutlich, dass auch Geimpfte sich wieder mit dem Virus, besonders mit veränderten, sogenannten mutierten Formen des Virus, infizieren können. Und auch eine Weitergabe des Virus an Gesunde oder Gesundete kann bereits nicht mehr ausgeschlossen werden. Aktuell scheint aber klar zu sein, dass die Impfung gegen eine schwere Erkrankung weitgehend schützten soll.

Und somit haben sich bereits Millionen Menschen weltweit eine oder zwei Impfdosen verabreichen lassen. Leider handelt es sich um eine neue, bislang nicht erprobte Technologie. Einige schwere Nebenwirkungen sind teilweise schon zutage getreten und es sind auch Probanden gestorben. Langzeitfolgen können noch nicht abgeschätzt werden, dies wird die Zukunft zeigen. Denn eines dürfte klar sein: in den Impfdosen sind auch Verunreinigungen mit unerwünschten, biologisch hochwirksamen Biomolekülen enthalten. Was diese im Körper bewirken, dürfte auch erst viel später bekannt werden. Denn es wird auch RNA-Moleküle geben, die nicht die gewünschte Reihenfolge an Nukleoidbasen, also der Information, wie die neuen Stoffwechselprodukte aufgebaut sein sollen, aufweisen. Es handelt sich also um einen sehr großen Feldversuch, bei dem niemand so recht abschätzen kann, wohin die Reise geht..

Und wie reagiert jetzt das Coronavirus?

Die neuartigen Impfstoffe, die künstliche mRNA enthalten sollten die Probanden langfristig schützen. Mithilfe dieser Impfung sollte sogar eine Herdenimmunität aufgebaut werden können, die die gesamte Bevölkerung nachhaltig gegen Coronainfektionen schützen müsste. Auch aktuell wird diese Forderung in aggressiver Form landauf landab noch propagiert und verbreitet. Politiker, Ärzte und sogenannte Experten wollen die Menschen unter Druck setzen, damit alle Impfstoffe auch tatsächlich die Oberarme der Bevölkerung erreichen. Impfunwillige und solche, die sich aufgrund bestimmter Vorerkrankungen nicht impfen lassen können, sollen weitreichenden Einschränkungen unterworfen werden, damit Geimpfte wieder alles tun und lassen können, was sie auch vor der Pandemie getan haben.

Aber das Virus spielt da wohl nicht mit. Das Coronavirus mutiert, d.h. es verändert seine Eigenschaften, im wesentlichen seine Oberflächenstruktur, die für das Eindringvermögen in fremde Zellen verantwortlich ist, was übrigens alle Viren mehr oder weniger immer so machen. Deswegen muss eine Grippeschutzimpfung jährlich erneuert werden, weil die Viren aus dem letzten Jahr mit dem alten Impfstoff nicht mehr in ausreichendem Maße gestoppt werden können.

Anfang 2020 wurde die erste Variante des SARS-CoV-2 in Europa entdeckt und daraufhin konnte in atemberaubender Geschwindigkeit ein Impfstoff entwickelt werden, der zwar nicht ausreichend getestet, aber kurzfristigen Schutz gegen die Infektion bieten konnte. Mit steigender Zahl an geimpften Personen weltweit konnten Daten ermittelt werden, welche zur Beurteilung der Gesamtlage beitragen. Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um ein äußerst variables System, bei dem Vorhersagen zum Verlauf stets ins Leere laufen.

So trat in Großbritannien im Dezember 2020 bereits eine neue, deutlich infektiösere Form des Coronavirus (Alpha) auf, was die Infektionszahlen in dem Land trotz erheblichen Impffortschritts wieder deutlich in die Höhe treiben ließ. Erstmals in Südafrika trat zum gleichen Zeitpunkt die Variante Beta auf, die nochmals andere Eigenschaften des Virus vermuten ließ und eine weitere Mutation Gamma wurde wohl im Bereich des südamerkanischen Kontinents, erstmals in Brasilien diagnostiziert.

Damit nicht genug. Alle neuen Varianten des Virus führen dazu, dass die Vorgängerversionen nach und nach in den Hintergrund treten und die neuen Mutationen vorherrschend werden, aufgrund neuer, günstigerer Eigenschaften wie z.B. eine schnellere Verbreitung und effektiveres Eindringvermögen in menschliche Körperzellen. Solche Eigenschaften hat auch die aktuell bedrohlichste Form Delta des Coronavirus. Sie soll ca. 60fach höher infektiös wirken, als die ursprüngliche Form des Virus. Was die weiteren Eigenschaften angeht, wird die zukünftige Entwicklung der Fallzahlen und die Zahl der stationären Einweisungen besseren Aufschluss geben. Und: es wird erst geprüft, ob die neuen Impfstoffe voraussichtlich in 2022 ihre Zulassung erhalten können.

Fazit:

Das Coronavorus lässt sich nicht aufhalten, weder durch monatelange Lockdowns oder durch noch so ausgeklügelte Impfstoffe und Kampagnen. In Israel wurde ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Biontech-Impfstoff geimpft. Die Fallzahlen steigen. Genauso zeigt sich die Entwicklung in anderen Ländern, ebenfalls in Großbritannien. Ob auch die Fußball EM einen Beitrag dazu geleistet hat? In Europa werden unterdessen wieder weitreichende Maßnahmen zu Bewegungseinschränkungen verkündet.

Es sollte endlich deutlich ausgesprochen werden wie es ist: die Welt muss mit dem Erreger leben! Es müssen weiterhin Abstandsregeln und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens gelten. Weitere Lockdowns hingegen legen auch noch das restliche gesellschaftliche Leben lahm, eine Erholung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse würden zunehmend illusorisch.

Und noch eine, bislang unterschlagene Triebfeder der Pandemie muss offen angesprochen werden: die Wirksamkeit schon alleine des Biontech-Impfstoffs lässt nach sechs Monaten deutlich nach. Es wird bereits die Verabreichung einer dritten Impfung empfohlen. Es ist abzusehen, dass das auch die anderen Impfstoffe betreffen wird. Obwohl die Impfstoffe auf Basis des ersten Coronatyps entwickelt wurden, wird noch immer „alter“ Impfstoff geordert. Die neuen Varianten sind bereits vorherrschend und neue Impfstoffe müssen her. Oder doch nicht?

In dem Maße, wie die Rahmenbedingungen für das Coronavirus schlechter werden, wird der Druck zur Mutation erhöht. Somit müssen zwangsweise deutlich infektiösere Varianten entstehen, welche die harmloseren Typen verdrängen. Nur so kann das Virus seinen eigenen Fortbestand sichern. Womöglich wird erst durch den massiven Einsatz von Impfstoffen – langsam und in unzureichender Menge – genau diese Entwicklung befördertTreiben also erst die geimpften Mitbürger unwissentlich die Pandemie so richtig voran?!

Es ist ja auch illusorisch, sehr kurzfristig modifizierte Impfstoffe für die Weltbevölkerung bereitzustellen, damit mutierte Virusvarianten keine Verbreitung mehr erfahren können.

Das Virus ist uns nämlich immer drei Schritte voraus..


 

Aktualisierung: Stand August 2021

# Die neu aufgetretene Variante Lambda aus Südamerika scheint bereits in der Lage zu sein, den Impfschutz selbst von doppelt Geimpften zu umgehen. Es sterben die ersten Senioren in einem Altenheim in Belgien (Alter 80+, schlechter Allgemeinzustand), obwohl sie den kompletten Satz an Impfungen erhalten haben. Von dem Gedanken, dass die vulnerablen Gruppen dauerhaft geschützt werden können, dürfte man sich bald verabschieden können. Auch alle anderen Geimpften werden sich spätestens im Herbst 2021 mit der Situation konfrontiert sehen, dass sie wohl auch wieder als Ungeimpfte durchgehen werden: Testen, Masken, Kontaktbeschränkungen, Quarantäne usw.. Dennoch wird die Spaltung der Bevölkerung (Geimpfte / Ungeimpfte) von der Politik massiv vorangetrieben, denn viele Tausende Impfdosen verfallen bereits oder werden zurückgegeben und anschließend an Länder der Dritten Welt „gespendet“..

# Und eine überraschende Fähigkeit eines menschlichen Enzyms stellt das zentrale Dogma in Frage: Kann RNA in DNA eingebaut werden? Also kann die RNA aus Impfstoffen in die menschliche DNA übergehen? Also die ungewollte Genmanipulation des menschlichen Genoms? Wie Experimente nun zeigen, kann das menschliche Enzym Polymerase theta auch RNA in DNA umkopieren und arbeitet damit ähnlich wie die Enzyme mancher Viren. Diese bislang unerkannte Fähigkeit der Polymerase könnte erklären, wie Erbgut-Fragmente des Coronavirus bei einer Infektion in unsere DNA gelangen. Aber dass auch die Informationen aus mRNA-Impfstoffen ins menschliche Erbgut gelangen könnten, halten Forscher dagegen – noch – für unwahrscheinlich.

# Bestimmte Risikogruppen sollten sich allerdings einer Impfung keinesfalls verweigern. Dazu gehören natürlich betagte Menschen über 75 oder auch Übergewichtige, weil sich hier das Virus besonders im Fettgewebe ausbreiten kann.

# Darüber hinaus kann definitiv festgestellt werden, dass zwar zurzeit verstärkt Infektionen mit der Delta-Variante stattfinden, aber die Hospitalisierungsrate dagegen immer weiter abnimmt. Wenn also kaum noch bzw. keine Menschen mehr durch eine Infektion mit diesem Virus stationär behandelt werden müssen und die Entwicklung der gegen Covid wirksamen Medikamente weiterhin gut vorankommt, dann dürfte es sicher keine Begründung mehr für irgendwelche Lockdowns oder sonstigen Einschränkungen oder gar Impfzwang für die Gesellschaft geben. Der Einsatz gut wirkender Medikamente erfolgt bereits seit Langem weltweit und trägt erheblich dazu bei, dass das Virus an Schrecken verliert. Stattdessen sollte verstärkt gegen die Verbreitung der multiresistenten Keime MRSA aus der Massentierhaltung und Gülleverklappung vorgegangen werden. Denn das kostet jedes Jahr geschätzt still und heimlich zwischen 10.000 und 20.000 Menschenleben!

# Die Pflicht für Geimpfte zum Tragen von Masken dürfte mit Sicherheit bestehen bleiben. Die aktuelle Delta-Variante mindert die Wirkung von Impfstoffen. Eine Studie zeigt nun, dass infizierte Geimpfte so ansteckend sind wie Ungeimpfte. Ob sie auch einen schweren Krankheitsverlauf erwarten müssen, ist noch unklar.

# Es kommt Licht ins Dunkel: Eine Impfung bietet einen zwar einen gewissen Schutz gegen Covid-19. Doch auch Geimpfte können erkranken und landen auch im Krankenhaus – einige sogar auf der Intensivstation. Wird es bald heißen: die Medizin wirkt nicht, wir erhöhen die Dosis? Sollte den Menschen nicht eher viel deutlicher gemacht werden: lebt gesünder mit mehr Bewegung und gesünderem Essen?! Und noch eines: fährt das Immunsystem automatisch zurück, wenn durch das Tragen von Masken und ewiges Desinfizieren der Hände auch alle anderen Mikroben und Viren ferngehalten werden? Wird nach Corona eine Welle anderer Infektionskrankheiten über die Gesellschaft fegen? Es bleibt abzuwarten.

# Die Ereignisse überschlagen sich. In Südafrika wird eine stark mutierte Coronavariante entdeckt. Im Gegensatz zu den minimal mutierten Varianten, die seit 2020 auftraten, zeigt C.1.2. bis zu 59 Mutationen gegenüber der ursprünglichen Corona-Variante in Wuhan auf.  Die Mutationen des Virus „stehen in Verbindung mit einer erhöhten Übertragbarkeit“ und einer erhöhten Fähigkeit, Antikörpern auszuweichen. Impfen mit den bisherigen Impfstoffen hilft also möglicherweise kaum noch bzw. gar nicht mehr. Und die Bundesregierung hat bereits Millionen weiterer „veralteter“ Impfstoffdosen bei den Herstellern geordert. Im schlimmsten Fall wird das eine sehr teure Vernichtungsaktion von Impfstoffen bzw. eine groß angelegte Spendenaktion für Afrika..

Aktualisierung: Stand September 2021

# Wieder neue Corona-Variante: My aus Kolumbien ist stark mutiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat My kürzlich als „Variante von Interesse“ eingestuft und bereits vor einer möglichen Resistenz gegen Corona-Impfstoffe gewarnt.

# Virologe Christian Drosten geht nicht davon aus, dass es gegen das Coronavirus immer neue Booster-Impfungen geben wird. Aus seiner Sicht möchte die Mehrheit der Infektionsbiologen und Mediziner bei Corona „die endemische Situation als eine Erkältungssituation betrachten“. Das wäre der erste deutliche Schritt in Richtung Normalität, denn Impfen führt nicht dazu, dass das Virus verschwindet, das Gegenteil ist womöglich der Fall. Erst eine durchgemachte Infektion führt zu einer lang anhaltenden Immunität, die Impfungen hingegen nicht.

# Der europäische Impfstoffhersteller Valneva geht mit seinem Impfstoff (Totvirus) in das Zulassungsverfahren in Großbritannien. Der Coronaimpfstoff ist das einzige europäische Projekt, das abgetötete Coronaviren nutzt und damit keine künstlich hergestellte mRNA. Zwar ist auch das Risiko von Impfschäden hier nicht gleich Null, aber deutlich überschaubarer als bei Einsatz von neuartigen, gentechnisch hergestellten Impfstoffen, die noch nicht ausreichend getestet wurden.

 

K.

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wikipedia.org  I 2021
SARS-CoV-2-Impfstoff – Wikipedia

gesundheit.de  I 2021
Corona-Impfung: Alle zugelassenen Impfstoffe im Überblick

vfa.de  I 2021
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Übersicht zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC)

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