Hufkrebs / Strahlkrebs bei Pferden: Immer ein Todesurteil?

Bei Hufkrebs handelt es sich eigentlich nicht um eine Krebsart, weil keine Krebszellen nachweisbar sind. Es ist eher  eine blumenkohlartige Wucherung der Huflederhaut, die nur dem Erscheinungsbild einer Krebswucherung ähnelt. Mittlerweile erkranken immer mehr Pferde an dieser Krankheit und es ist für sie leider sehr häufig das Todesurteil, weil den Tierärzten und Hufschmieden einfach meist keine sicheren Behandlungsmethoden bekannt sind. 

Das aber muss alles nicht sein, denn zwischenzeitlich gibt es Mittel und Wege, diese heimtückischer Erkrankung ohne kostenintensive Operation in den Griff zu bekommen.

 

Wie sieht Hufkrebs aus?

Ein unkontrolliertes, schnelles Wachstum entarteter Zellen kann dazu führen, dass die ursprüngliche Form des Hufes gar nicht mehr zu erkennen ist. Das äußert sich u.a. auch durch extrem stark wuchernde warzenähnliche Gebilde oder Formen, die an zusätzliche Extremitäten erinnern, die aber sicher nicht dorthin gehören. In unterschiedlicher Färbung (manchmal gräulich, meistens hell und blutig) erscheint die weiche, gummiartige Zellmasse an der Oberfläche und ist dann nicht mehr zu übersehen.

Grundsätzlich ist Hufkrebs anfänglich nicht immer sicher zu diagnostizieren, was die Problematik deutlich verschärft.

 

Was sind die Ursachen?

Eine genetische Disposition kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass die Ernährung eine zentrale Rolle spielen kann. Zu fettes Futter bzw. Kraftfutter, insbesondere für Pferde, die keine Höchstleistungen erbringen müssen, kann Symptome einer Fehlernährung hervorrufen und den Stoffwechsel negativ beeinflussen. Vitamine und Spurenelemente spielen möglicherweise eine besondere Rolle.

Darüberhinaus sind die Haltungsbedingungen ein entscheidender Faktor. Wenn Hufe ständig dem feuchten Milieu ausgesetzt sind, dann sind die Voraussetzungen für Bakterien- und Pilzbefall ideal.

 

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Eine besonders kostenintensive Methode ist der stationäre Aufenthalt in der Tierklinik. Hier werden radikal alle befallenen Bereiche soweit wie möglich operativ entfernt. Nach einiger Zeit kann der Halter sein Tier wieder nach Hause holen und zusehen, ob alles gut wird oder nicht. Häufig muss das Pferd dann doch getötet werden, denn ohne intensive Nachsorge ist ein Behandlungserfolg nicht zu erwarten. Hufkrebs kann eben nicht einfach weggeschnitten werden.

Das gleiche gilt für das mittelalterliche Ausbrennen. Und es kommt vor, dass der Hufschmied dies auch ohne Sedierung des Tieres macht, weil die Besitzerin keine Mittel für den Tierarzt aufbringen kann oder möchte. Ein auf diese Weise gequältes Tier wird nie mehr den Huf freiwillig geben.. Und natürlich kommt auch hier der Krebs wieder. Eine alternative Behandlungsmethode wird scheitern, weil das Pferd nicht ständig sediert werden kann, damit der Huf auch nur näherungsweise von unten begutachtet werden kann. Es besteht Gefahr für Leib und Leben, denn wer einmal ein Pferd wild austreten gesehen hat, weiß, was das bedeutet.

Auch die allerorts verfügbaren (schwermetallhaltigen/kupferhaltigen) Hausmittelchen und Pasten helfen hier nicht wirklich weiter, weil das Ergebnis höchstenfalls oberflächlich gut ausfallen kann. Unterhalb der Oberfläche gärt es weiter, und die schnell wachsenden Zellen treten an anderer Stelle wieder und um so stärker hervor.

 

Welche Alternativen gibt es?

Wer sein Tier schonend und nachhaltig von Hufkrebs befreien möchte, braucht abhängig vom Grad des Befalls viel Geduld. Es ist neuerdings möglich, sein Pferd ohne Sedierung und in seiner gewohnten Umgebung zu betreuen und zu versorgen.

Tierarzt und Hufschmied sollten regelmäßig den Stand der Dinge kontrollieren, wobei der wichtigste Ansprechpartner aber der geschulte Hufschmied sein muss. Dazu bedarf es einer sorgsamen Vorbereitung. Das tägliche Baden der befallenen Hufe mit RevitalK Hufbad-Konzentrat ist Grundvoraussetzung dafür, dass der Schmied das abgestorbene Krebsgewebe regelmäßig und im wesentlichen unblutig entfernen kann. Nach fachgerechter Anwendung des Hufbades kann stets festgestellt werden, dass der Anteil blutenden Gewebes zurückgeht und dieses schmerzfrei entfernt werden kann. Denn während des Badeprozesses schwindet auch das Schmerzempfinden für das Tier und die Wachstumsrate für das nachwachsende Horn erhöht sich drastisch.

Um auch das restliche, deutlich tiefer liegende Krebsgewebe zu erreichen, muss zwingend die zusätzliche Anwendung von Revital Finish! Hufspray vorgenommen werden. Während RevitalK Hufbad selektiv entartetes Gewebe im äußereren Bereich des Hufes angreift, wirkt Revital Finish! Hufspray in tieferen Schichten und findet selektiv verbleibende Krebszellen, die mit RevitalK Hufbad nicht erreicht werden können.

 

Die von Dr. Oelschläger NaturaTrade entwickelten Produkte Hufbad Revitalund Hufspray Revital Finish! unterstützen somit ausschließlich die Arbeit von Hufschmied und Tierarzt und dienen letztlich der Selbstheilung des Pferdeorganismus.

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