Pilzerkrankungen bei Pflanzen: Peressigsäure hilft!

Pilzerkrankungen sind bei heimische Pflanzen sehr häufig zu finden und die Ursachen dafür sind vielfältig. Es kann schon an falscher oder übermäßiger Gießweise, „offenen Wunden“ an Ästen nach dem Schnitt oder auch an Ausscheidungen von Blattläusen liegen. Aus dem von Blattläusen produzierten Honigtau können sich z.B. die sogenannten Rußtaupilze bilden. Die Bekämpfung bzw. das Eindämmen von Pilzbefall ist meist nur mit  speziellen Pflanzenschutzmitteln (Fungizide) möglich. Aber es gibt mittlerweile auch kostengünstige und umweltverträgliche Alternativen.

Häufige Pilzerkrankungen bei einheimischen Pflanzen

  • Birnengitterrost: befällt Birnenbäume und Wacholdersträucher, es bilden sich auf der Oberseite der Blätter orangerote, runde Flecken; auf der Unterseite gelbliche bis braune Auswüchse
  • Blattfleckenkrankheit: beigebraune bis schwarze Flecken sowie schwarze Pünktchen auf den Blättern, diese vergilben später und werden abgeworfen
  • Echter Mehltau: weiße, mehlige Beläge, die im Anfangsstadium abwischbar sind. Sämtliche Pflanzenteile können betroffen sein, wobei sie beim Fortschreiten des Befalls braun werden und absterben
  • Falscher Mehltau: auf der Blattoberseite gelbe bis braue Flecken, Unterseite mit einem grau-braunen Pilzrasen, die betroffenen Pflanzen werden braun und sterben ab
  • Kraut- und Braunfäule: Blattoberseite grün-braune Flecken, die sich schnell ausbreiten und zum Absterben der kompletten Blätter führen. Blattunterseite mit grauem Schimmelrasen
  • Kraut- und Knollenfäule: es sind überwiegend Kartoffeln betroffen, grau-grüne bis braun-schwarze Flecken auf der Blattoberseite, weißer Schimmelrasen auf der Blattunterseite
  • Monilia-Spitzendürre: die Blüten eines befallenen Kirsch-, Mandel- oder sonstigen Kernobstbaumes und  ganze Triebspitzen verwelken und vertrocknen
  • Rost: auf der Blattoberseite stecknadelkopfgroße, gelbliche Flecken, auf der Blattunterseite orangerote bis schwarze Sporenansammlungen, Blätter werden gelb und fallen ab
  • Schorf/Apfelschorf: überwiegend auf Bäumen und Sträuchern, Blätter und Früchte bekommen braunschwarze Flecken
  • Schrotschusskrankheit: Blätter bekommen rote Flecken, wo das Gewebe austrocknet und herausfällt, wodurch millimetergroße Löcher entstehen, an Trieben und Ästen bilden sich Wunden, die nicht heilen können
  • Sternrußtau: Sternförmige, schwarzlila Flecken auf Blättern von Rosen, vergilben und fallen ab
  • Wurzelfäule: Blätter der betroffenen Gehölze rollen sich ein, vergilben oder vertrocknen, die Gehölze verlieren ihre grüne Farbe, welken und gehen ein

Bekämpfung von Pilzerkrankungen

Eine Bekämpfung der Pilze ist meist nur mit einem speziellen Pflanzenschutzmittel (Fungizid) möglich. Darüber hinaus sollten alle betroffenen Pflanzenteile umgehend entfernt und entsorgt werden, jedoch möglichst nicht auf dem Kompost, da die Sporen der Pilze lange überleben können und teilweise sogar frostresistent sind. Umweltfreundliche, fungizid wirkende Reinigungsmittel, welche sich nach dem Einsatz in biologisch abbaubare Bestandteile zerfallen, basieren z.B. auf Peroxiden, die Sauerstoff und andere umweltverträgliche Verbindungen freisetzen.

Die handelsüblichen Fungizide wirken meistens auch noch lange nach dem Gebrauch im Boden nach und können in das Grundwasser einsickern, da die Langlebigkeit der Wirkstoffe stets ein Umweltproblem darstellt.

Alternative Hygienemaßnahmen

Die Peressigsäure (Peroxyessigsäure) ist für Ihre hervorragende biozide Wirkung bekannt und stellt u.a. die Basis vieler Desinfektionsmittel für den Krankenhausbereich dar. Reinigungsmittel, die Peressigsäure enthalten (übrigens stets im Gemisch mit Wasserstoffperoxid und Essigsäure), können wahre Wunder bei Pilzbefall bewirken, wenn sie denn ordnungsgemäß eingesetzt werden.

Ein oxidierender Hygienereiniger, der 0,8% Peressigsäure enthält, wäre beispielsweise Peressigsäure 0.8 BasicPlus (Konzentrat). Das Produkt enthält neben Peressigsäure auch Wasserstoffperoxid und Tenside sowie weitere biologisch gut abbaubare Inhaltsstoffe (was ist eine Oxidation? >>>). In Verdünnung 1L Konzentrat mit 3L Wasser kann eine Spüllösung angesetzt werden, die auf die befallene Pflanze aufgesprüht wird. Nachdem die Lösung einige Zeit (min. 10 Minuten) gewirkt hat, kann die Pflanze wieder mit Wasser abgespritzt werden. Falls eine Nachbehandlung nötig werden sollte, kann die Prozedur problemlos mehrmals wiederholt werden.
Auch Scheren und andere Werkzeuge sollten unbedingt mit der Reinigungslösung besprüht werden, damit eine Übertragung auf andere Pflanzen ausgeschlossen werden kann. Sofern die Pflanze nicht bereits nachhaltig geschädigt ist, sollten schon bald wieder gesunde Triebe nachwachsen können. Die Reinigungslösung kann auf alle Arten von Pflanzen angewendet werden und ist somit universell einsetzbar auch bei Befall anderer Parasiten wie Läusen und Milben etc..
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Weitere Infos unter: www.naturatrade.de

Und regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen…

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Berlin.de  I 06.96.2013
Pilzbefall im Garten

 

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