Ebola: neuer Ausbruch in Afrika

Ebola gehört zu den gefährlichsten und tödlichsten Krankheiten weltweit. Beim letzten großen Ausbruch 2014 starben in Westafrika etwa 11.000 Menschen. Im Kongo hat das Virus aktuell nun wieder mehrere Menschen infiziert.
Siehe auch Thema EBOLA >>>

Und wieder ist die Weltgesundheitsorganisation WHO alarmiert. Auch diesmal sollen Experten einen größeren Ausbruch verhindern. Es scheint sich hier um eine „never ending story“ zu handeln. Doch wenn die Menschen immer wieder mit dem Feuer spielen, wird das auch so bleiben. Wer in den Urwald geht und sich seine Affen zum Essen aussucht, der hat unweigerlich irgendwann ein Virus, das töten kann. Es ist alles seit langem bekannt und hört trotzdem nicht auf.

Neue Virentypen lauern schon

Forscher sind davon überzeugt, dass demnächst auch wieder ein mutiertes Grippevirus eine Pandemie auslösen wird. Wie gefährlich es sein wird, hängt von seinen Eigenschaften ab. Global betrachtet stellen Viren eine Art von  Selektionsmechanismus dar, denn je größer die Menschheit wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine neue, tödliche Viren-Variante auftaucht und die Bevölkerungszahl dezimiert..

Mit hoher Wahrscheinlichkeit warten in entlegenen Regionen der Erde, nämlich bevorzugt in den tropischen Wäldern,  heute schon Viren, die die Menschheit auslöschen könnten. Im brasilianischen Urwald wurden bereits mehr als 30 neue Viren entdeckt. Je weiter die Menschen in solche Regionen vordringen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit einem unbekannten Virus infizieren.

Noch nie war die Menschheit einem so hohen Viren-Ansturm wie heute ausgesetzt, allein schon aufgrund der hohen Mobilität des Menschen und nicht zuletzt wegen der Völkerwanderungen, die sich als Flüchtlingsströme der Neuzeit tarnen.

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Mehr zum Thema

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tagesspiegel.de  18.05.2018
WHO ist optimistisch, Ebola-Epidemie im Kongo eindämmen zu können

Zeit.de  09.05.2018
Kongo bestätigt zwei Fälle von Ebola

 

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