NoroVirus: resistent gegen alkoholische Desinfektionsmittel

Bereits wenige Viren des Typs Norovirus reichen aus, um Brechanfälle, Durchfall und Übelkeit hervorzurufen. Und der Erkrankte bleibt nach der Ansteckung mehrere Wochen infektiös.

 

Das Risiko einer Ansteckung ist dort am höchsten, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. Besonders oft betroffen von großen Ausbrüchen sind z.B. Kreuzfahrtreisende, Kinder in der Schule und im Kindergarten oder auch Bewohner in Altersheimen. Grund genug, um an verbesserte Hygienemaßnahmen zu denken. Allerdings widersteht dieses Virus den herkömmlichen Alkohol-Desinfektionsmitteln, was viele nicht wissen.

Desinfektion ist eben nicht gleich Desinfektion. Wer auch denkt, mit Alkohol kann Pilzbefall inklusive Sporen beseitigt werden, der irrt ebenfalls. Die Auswahl von Desinfektionsmitteln ist eben eine Wissenschaft für sich, da viele auf dem Markt erhältliche Produkte nicht gegen alle Erreger wirken.

Eine Ausnahme bildet aber eine Lösung von niedrig dosierter Peressigsäure (PES), die neben Essigsäure auch Anteile von Wasserstoffperoxid enthält und alle Arten von Erregern reduzieren kann. Leider sind solche Mischungen nicht selbst zu mischen, da die Peressigsäure in hoher Konzentration zu gefährlich und auch nicht für jedermann zu besorgen ist. Anwendungsfertige PES-Mischungen gibt es zu kaufen und müssen nicht selber hergestellt werden.. Wer also regelmäßig Toilette, Türklinken, Lichtschalter und andere, oft angefasste Gegenstände und Flächen hygienisch richtig reinigt, kann einigermaßen sicher sein, dass die nächste Grippewelle im eigenen Haus nur geringe Chancen hat..

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t-online.de I 06.02.2014
So schützen Sie sich vor ansteckenden Noroviren

 

Hygieneprodukte und Desinfektion:

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