Hautinfektionen: Fadenpilze erobern Haut und Nägel

Gesundheit: Durch Pilze verursachte Hautinfektionen wachsen sich mittlerweile zur Volksseuche aus. Ein großer Teil der Bevölkerung ist schon einmal von Hautpilz oder Nagelpilz betroffen gewesen. Die Krankenkassen übernehmen in den meisten Fällen bereits auch nicht einmal mehr die Kosten für entsprechende Anti-Pilzmittel.

 

Ein Schwimmbadbesuch kann schon reichen. Die Gartenarbeit ohne Handschuhe oder regelmäßges Aufweichen der Haut in Spülwasser. Mangelnde Hygiene bei Nagelmodellage oder bei der Fußpflege. Eine kleine Verletzung oder Quetschung am Nagel beim Sport. Diese und viele andere Gründe gibt es, damit sich ein Pilz in Haut und Nägeln einnisten kann. Während Hautpilz in der Regel schnell erkannt und mit einer Anti-Pilzcreme erfolgreich behandelt werden kann, sieht das bei einem Nagelpilz bereits völlig anders aus.

Der Fadenpilz nistet sich im Nagelgewebe ein und ernährt sich davon. Meist spät erkannt, fangen jetzt die Probleme für die Betroffenen erst an. Es gibt eine Unzahl an Nagelpilz-Präparaten in der Apotheke zu kaufen. Leider zeigt die Erfahrung aber, dass die meisten sehr teuren Produkte nicht zum Ziel führen. Gerade weil die Nagelpilz-Behandlung sehr lange dauern kann, sind Rückfälle immer wieder vorprogrammiert. Befallenes Nagelgewebe muss immer wieder abgefeilt werden, weil sich der Pilz sonst doch wieder vorarbeiten kann. Es bleibt deutlich zu machen, dass reine Hausmittelchen wie Essig oder Essigessenz und andere scheinbar wirksame, kostengünstige Methoden, auch wenn sie kurzfristig den Pilz zurückdrängen, häufig immer wieder zu Rückfällen führen können. Denn selbst wenn der Pilz unter für ihn schlechten Lebensbedingungen dezimiert wurde, so lauern im schlimmsten Fall immer noch seine langlebigen Sporen und warten auf die nächste gute Gelegenheit, sich wieder als Fadenpilz breit machen zu können. Das Spiel fängt von vorne an.

Wer sich um die Einnahme von verschreibungspflichtigen Tabletten (mit teils erheblichen Nebenwirkungen) drücken will, hat dennoch vielerlei Möglichkeiten, seinen eigenen Weg mittels langwieriger Handarbeit und der Durchführung penibler Hygienemaßnahmen zu gehen. Weil Pilzinfektionen hochgradig ansteckend sind, ist das sowieso ein absolutes Muss. Die Grundregeln sind sehr einfach, müssen jedoch regelmäßig wiederholt werden. Zum einen muss das befallene Nagelmaterial sorgfältig entfernt werden (schneiden, feilen, ggfs. mit Fräse). Der Staub muss sorgfältig entfernt werden, um die Gefahr der Neuinfizierung zu mindern. Der Nagel wird danach von Nagelstaub befreit und desinfiziert. Hier reicht leider kein übliches alkoholisches Desinfektionsmittel (60-75% Alkoholgehalt). Auch reiner Alkohol ist ungeeignet, weil Pilze und Pilzsporen durch reinen Alkohol nicht dezimiert werden. Man spricht hier von einer „Wirkungslücke„.

Geeigent sind aber alkoholische Lösungen, die organische Säuren und spezielle Oxidationsmittel enthalten. Diese dezimieren Pilze und Pilzsporen, übrigens auch Keime und Viren, in ausreichendem Maße. Wer diese Produkte anwendet, wird schon nach einigen Wochen einen Erfolg beobachten können. Der Nagel sollte dann schon wieder in einer normalen Farbe nachwachsen und eine feste Struktur (nicht bröselig!) aufweisen.

Weitere Infos:
www.PediFu.de    und    www.NaturaTrade.de .

 

.

Mehr zum Thema

___________________________________________________________________________________________

t-online.de I 07.12.2012
Mittel gegen Nagelpilz wirken nachts am besten

t-online.de I 23.05.2012
Bei Nagelpilz sofort zum Arzt

t-online.de I 10.01.2012
Künstliche Fingernägel begünstigen Nagelpilz

t-online.de I 30.06.2011
Fußpilz: Sporen finden sich zu Hause

 

Hygieneprodukte und Desinfektion:

www.naturatrade.de

.