Bakterien gegen radioaktive Verschmutzung?

Forscher behaupten, Mikroorganismen zur Beseitigung radioaktiver Verschmutzung geschaffen zu haben. Gentechnik macht es möglich.

 

Es gibt Bakterien, denen radioaktive Bestrahlung nichts anhaben kann. Im Gegenteil: sie nutzen Metalle zur Energiegewinnung. Spezielle gentechnisch veränderte Mikroben produzieren durch ihren eigenen Stoffwechsel Phosphat, und geben es an die Umwelt ab. Dieses Phosphat reagiert dann mit den gefährlichen Schwermetallen zu unlöslichen Phosphatverbindungen. Selbst in dieser strahlenden Umgebung werden sie nicht dezimiert.

Aber was machen solche Lebensformen in der Umwelt? Einmal entlassen, können sie sich nämlich unkontrolliert vermehren. Und die eigentlich gefährliche Strahlung kann auch nicht beseitigt werden.

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welt.de I 08.03.2013
Bakterien im Einsatz gegen Radioaktivität

welt.de I 27.08.2011
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