Uran im Mineraldünger für die Agrarwirtschaft

Der Abbau mineralischer Phosphatmineralien bringt erhebliche Probleme mit sich: Phosphat bindet Schwermetalle und auch Uran. Dieses hochgiftige und strahlende Element findet sich mittlerweile im Tonnenmaßstab auf landwirtschaftlichen Flächen wieder und gelangt nach und nach in das Trinkwasser.

 

Verunreinigungen durch Uran tauchen in der Düngemittelverordnung nicht auf. Die Radioaktivität ist wohl nicht das Problem, sondern die Giftigkeit. Eine übliche Mineraldüngung bringt jährlich etwa 10 bis 22 Gramm Uran auf den Hektar Acker. Da nur ein geringer Anteil durch Erosion und Ernteprodukte wieder verschwindet, ist mit steigenden Urankonzentrationen im Boden, in Oberflächengewässern und in der Nahrung zu rechnen. Die Mindestanforderung wäre eine Deklarationspflicht für Uran im Dünger, das ist bislang jedoch nicht geschehen.

Ein wichtiges Argument für die Wiedereinführung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, denn Stickstoff, Phosphor, Kalium und andere wichtige Mineralien und Spurenelemente können aus natürlichen Quellen wieder in den Boden zurückgeführt werden..

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